E4F-Wahlprüfsteine

Die E4F-Wahlprüfsteine sollen neben den Inhalten der E4F-Kampagnenbox ebenfalls beim Führen politischer Hintergrundgespräche unterstützen.

1. Wir fordern einen lenkungswirksamen CO2-Preis mit einer differenzierten Emissions-Bepreisung für alle emittierenden Sektoren und zugleich einen funktionierenden Carbon Border Adjustment Mechanismus, damit klimaneutrales Wirtschaften in Europa wettbewerbsfähig bleibt. Wie ist Ihre Position dazu?

2. Wir fordern einen Klima-Check für alle Gesetzesvorhaben: Alle Gesetzgebungsvorhaben in allen Politikbereichen müssen unter dem Vorbehalt entwickelt und verabschiedet werden, dass sie kompatibel mit und auf das 1,5 Grad Ziel von Paris positiv einzahlen. Wie positionieren Sie sich dazu?

3. Wir fordern eine Abschaffung klimaschädlicher Subventionen bis zum Jahr 2025. Allein in Deutschland gibt es noch Subventionen von fossilen Brennstoffen von ca. 17 Mrd. Euro jährlich. Nur so können sich klimaneutrale Konkurrenztechnologien wettbewerbsfähig bewegen. Wie ist Ihre Position dazu?

4. Wir fordern einen Kohleausstieg bis 2030, denn er ist machbar, nötig und nach den im neuen Klimaschutzgesetz festgelegten Reduktionszielen de facto unvermeidbar. Wie positionieren Sie sich dazu?

5. Wir fordern einen ambitionierteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die aktuell gedeckelten Ausbauziele müssen auf mindestens 20 GW PV, 8 GW Wind Onshore und 3,5 GW Offshore jährlich angehoben und administrative, planungsrechtliche Hürden vereinfacht werden. Wie ist Ihre Position dazu?

6. Wir fordern eine klimaneutrale, vernetzte und moderne Mobilität. Die pro-Kopf-Investitionen in die öffentliche Infrastruktur und in emissionsfreie Transportmittel müssen erhöht, öffentliche Verkehrsmittel und die Nutzung geteilter Fahrten und Fahrzeuge gefördert werden. Wie ist Ihre Position dazu?

7. Land- und Ernährungswirtschaft ist ein zentraler Faktor für den Klima- und Umweltschutz. Wir fordern den Ausbau des Ökolandbaus auf mindestens 30 % bis 2030, inklusive Halbierung des Pestizid-Einsatzes und einer artgerechten Tierhaltung und -produktion. Wie positionieren Sie sich dazu?

8. Der Abbau von Ressourcen verursacht Treibhausgasemissionen. Zugleich ist unsere Wirtschaft abhängig von Ressourcen. Es ist es also wichtig, die Stoff- und Materialströme zu schließen und Ressourcen in einer Kreislaufwirtschaft Wie beabsichtigen Sie das zu fördern?

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